Im alltäglichen Leben sind intergeschlechtliche Menschen immer wieder mit Verwunderung, Unwissen und Ignoranz konfrontiert: Sei es während des Check-Ins am Flughafen, beim Bezahlen an der Supermarktkasse oder beim Anmelden in der Artzpraxis. Immer dann, wenn Ausweise vermeintlich nicht zur Person passen, sind intergeschlechtliche personen schnell in der Rolle, sich öffentlich erklären zu müssen. Das gilt auch oft dort, wo es keine All-Gender-Toiletten gibt. In dieser Ausstellung schildern Anjo, Charlie, D., Eves, Lucie und Steffi ihre persönlichen Erfährungen, Ihre Sicht auf Intergeschlechtlichkeit und formulieren ihre dringenden Dorderungen nach politischen wie gesellschaftlichen Veränderungen. Ihre Perspektiven brauchen Gehör, um mehr Wissen und Akzeptanz zu schaffen. Bis allen klar wird: Jede*r hat ein Geschlecht: das Eigene. Ausstellung in Zusammenarbeit mit Amnesty International und TransInterQueer e.V.

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